WO DIE PFLEGE LEICHT FÄLLT ...

... da bei der Gestaltung unserer genussbetonten Gärten die Pflegeleichtigkeit von besonderer Bedeutung ist, werden schon in der Planungsphase die wichtigsten arbeitserleichternden Voraussetzungen dafür geschaffen. Mit dem gut durchdachten Einsatz moderner „Pflegehelfer“ wie z.B. Bewässerungsanlagen, Mährobotern oder flexiblen Rasenkantensystemen, lässt sich der verbleibende Pflegeaufwand auf ein Minimum reduzieren. Auch die Verwendung der richtigen Düngemittel, Abdeckmaterialien und professionellen Pflegegeräte können Ihnen Zeit und Geld sparen helfen. Am Einfachsten ist jedoch ein Anruf bei Ihrem PERSONAL-GARDENER und wir führen zuverlässig und fachkundig in einem Frühjahres- und Herbstpflegegang alle wichtigen Arbeiten aus und lassen nichts als den bleibenden Genuss in Ihrem Traumgarten zurück.
TIPP! Sie erhalten in unserem Gartendesign-Center sämtliche Gartengestaltungsmaterialien für den professionellen Einsatz besonders preiswert !
Die besten Pflegetipps von Ihrem PERSONAL-GARDENER haben wir hier für Sie in Themenschwer-
punkten zusammengestellt. Weitere Informationen zur richtigen Gartenpflege und Produktwahl, erhalten Sie in unserem Gartendesign-Center oder beim Besuch unserer Pflegeworkshops !
Pflanzen- und Pflanzflächen
- Regelmäßige vorsichtige Bodenlockerung im Bereich von Staudenbeeten und Pflanzflächen ist bei verunkrauteten oder sehr undurchlässigen Böden zu empfehlen.
- Um unerwünschten Aufwuchs aus Pflanzflächen zu entfernen sind Jätmaßnahmen erforderlich, welche jedoch durch Mulchung (z.B. abdecken der Erde mit Rindenmulch, Lavagestein, Lärchendekor und dgl.) deutlich reduziert werden können. ACHTUNG – bei Stauden- und Rosenbeeten sollten Sie anstelle von frischem Rindenmulch, nur abgelagertes und vorkompostiertes Material oder mineralische Stoffe verwenden (richtige Düngegabe nicht vergessen !). Mulchstoffe sollten nach Bedarf regelmäßig ergänzt werden.
- Flächen um Gehölze sollten ausgemäht oder besser noch von Rasenbewuchs freigehalten werden, wofür sich Rasenkantensysteme oder Mulchscheiben sehr gut eignen.
- Sofern Sie keine Randeinfassungen verwenden (z.B. COL-MET oder ALU Mevo Edge Systeme), sollten Sie die Rasenkanten, besonders wenn diese an Pflanzflächen grenzen, regelmäßig nachstechen.
- Abgeblühte und abgestorbene Pflanzenteile sind spätestens vor dem Frühjahrsbeginn (Neuaustrieb) zu entfernen.
- Formierte Hecken und die meisten Gehölze sollten mindestens 1xjährlich geschnitten werden. ACHTUNG: Die meisten Frühjahresblüher nach der Blüte bis Herbst bzw. Herbstblüher im Frühjahr schneiden ! Da der fachgerechte Pflanzenschnitt eine genaue Pflanzenkenntnis, viel Erfahrung und eine entsprechende Geräteausstattung erfordert, unterstützen wir Sie gerne dabei !
- Pflanzenverankerungen sollten ggf. nachgerichtet und nach ca. 3 Jahren entfernt werden.
- Bedarfsgerechte Düngungen (am besten 3-4 Monate nach der Pflanzung und folgend 1-2 mal pro Jahr) und eventuell erforderliche Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen sollten am besten in Abstimmung mit Ihrem „PERSÖNLICHEN GÄRTNER“ durchgeführt werden.
- Empfindliche Pflanzen sind im Winter gegen Frost, Sonneneinstrahlung und Wind zu schützen (z.B. abdecken mit Winterschutzvlies, anhäufeln der Rosen,...).
- Immergrüne Pflanzen sind vor Frostbeginn bei Bedarf auch zwischenzeitlich durchdringend zu wässern. (Gefahr der Frosttrocknis !)
- Vergessen sie nicht bei länger anhaltender Trockenheit zu bewässern (besonders auch in der Anwuchsphase !), wobei Sie in vielen Fällen die beste Wirkung mit einer fix installierten Bewässerung erzielen können.
- Um die Vitalität und Blühfreudigkeit mancher Gehölze langfristig zu erhalten kann ein Auslichtungs- oder Verjüngungsschnitt erforderlich sein. Gezielte Schnittmaßnahmen bei Bäumen und Sträuchern sollten nur bei sehr guter Fachkenntnis selbst durchgeführt werden. Wir von PERSONAL-GARDENER sind darauf spezialisiert!
Rasenflächen:
MÄHEN:
- Der erste Rasenschnitt sollte bei einer Wuchshöhe von ca. 10 cm durchgeführt werden. (Bitte Rasenschuhe verwenden, da die Grasnarbe erst ab dem dritten Schnitt richtig belastbar ist).
- Regelmäßiges Mähen ist die wichtigste Maßnahme zur Rasenpflege.
- Nicht zu tief mähen (ideale Schnitthöhe ca. 3-5cm).
- Sie sollten nicht mehr als 1/3 der Rasenhalmlänge wegschneiden, da sonst verschiedene Rasensorten ausfallen und dadurch vermehrt unerwünschte Kräuter aufkommen können.
- Achten Sie auf scharfe Messer und mähen Sie nur, wenn das Gras trocken ist.
- Fangen Sie das Schnittgut mit einem Grasfangkasten auf.
- Fertigrasenflächen sollten 2-3 Wochen nach der Verlegung zum ersten Mal gemäht werden und sind bereits nach 3-4 Wochen voll belastbar.
- Wenn Sie einen Mulchmäher verwenden, sollten Sie öfter mähen. Im Herbst nicht mehr mulchen - das fördert sonst diverse Pilzkrankheiten.
BEWÄSSERN:
- Sobald die frisch eingesäten Rasenflächen einmal feucht geworden sind, müssen die keimenden Samen unbedingt feucht gehalten werden um ein Vertrocknen zu verhindern.
- Ist der Rasen dann angewachsen braucht dieser je nach Witterung noch immer 20 - 30 l Wasser pro m² und Woche.
- Der Boden des frisch verlegten Fertigrasens muss noch am gleichen Abend spatentief durchfeuchtet, also eingegossen und danach bis zur ersten Mahd (nach 2-3 Wochen) durch ausreichende Bewässerung vor dem Austrocknen geschützt werden.
- Teilen Sie die Bewässerung auf höchstens ein- bis zweimal pro Woche auf.
- Gießen Sie in den Abendstunden.
- Beregnen Sie den Rasen nicht vor Mitte Mai und nicht mehr nach Mitte September.
- Sollten Sie eine automatisierte Rasenbewässerung verwenden, kontrollieren Sie bitte regelmäßig deren richtige Funktionsweise, da diese nicht selten eine uneinheitliche bzw. nicht bedarfsgerechte Wasserverteilung zeigen.
DÜNGEN / SCHÄDLINGSBEKÄMPFUNG:
- Mit dem richtigen Mehrnährstoff-Rasenlangzeitdünger - geben sie dem Rasen die optimale Nährstoffversorgung, reduzieren das Wachstum von Unkraut und Moos und schaffen so die beste Voraussetzung für einen dichten, gesunden und belastbaren Rasen.
- Düngen Sie grundsätzlich dreimal pro Jahr (1x im zeitigen Frühjahr, 1x im Juni und 1x im August)
- Da für die erfolgreiche Anwendung die Auswahl des richtigen Düngers bzw. des richtigen Schädlingsbekämpfungsmittels entscheidend ist, beraten wir Sie diesbezüglich gerne!
VERTIKUTIEREN / BODENVERBESSERUNG:
- Der oberirdische Rasenfilz sollte mindestens einmal im Jahr (Ende März bis Mitte April oder im September) entfernt werden. Das schafft den Rasengräsern Platz, der Neuaustrieb wird gefördert und die Anfälligkeit für Pilzbefall sinkt.
- Vertikutieren Sie nur, wenn wirklich ein Rasenfilz vorhanden ist.
- Nicht zu tief vertikutieren. Die Messer sollen nur in den Rasenfilz, nicht aber in die Erde schneiden.
- Mit pneumatischen Drainagierungslanzen und Bodenverbesserungsstoffen wie Quarzsand oder Kalk lassen sich gezielt die Stabilität und Durchlässigkeit des Bodens verbessern.
- Mit professionellen Geräten ausgestattet führen unsere Landschaftsgärtner diese Arbeiten natürlich gerne fachgerecht für Sie aus!
Moorbeete
- Bei Moorbeetpflanzen wie Rhododendren, Azaleen, Eriken und dgl. ist darauf zu achten, dass der Boden mäßig feucht gehalten wird.
- Stauende Nässe und zu kalkhaltiges Wasser beeinträchtigen die Blühfreudigkeit und die Pflanzengesundheit. Für eine ausreichende Nährstoffversorgung ist mit der Zugabe von je 30-50 g / m² Volldünger (erhalten Sie bei Ihrem PERSONAL-GARDENER) im Frühjahr und im Sommer gesorgt.
- Durch das Ausbrechen abgeblühter Blütenstände kann bei Rhododendren oder Azaleen die ausdauernde Blühfreudigkeit merklich gesteigert werden.
- Obwohl bei durchschnittlichen Wintertemperaturen kaum Frostschäden auftreten, empfehlen wir vor dem Frosteinbruch wie bei allen immergrünen Pflanzen eine ausreichende Wassergabe und ein eventuelles Abdecken des Bodens mit einer ca. 10 cm dicken Laubschicht.
Obstbäume:
Da der richtige und erfolgbringende Schnitt von Kern- und Steinobstbäumen ein fundiertes Fachwissen und mehrjährige Erfahrung voraussetzt, helfen wir Ihnen gerne mit unserem PERSONAL-GARDENER-TEAM dabei.
Es gibt allerdings noch weitere wichtige Pflegetätigkeiten die auch vom weniger geübten Gartenbesitzer einfach durchgeführt werden können:
- So sollten im Frühjahr (März) die Triebe der Weinreben auf 2-3 Augen zurückgeschnitten werden.
- Verschiedene Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen, wie z.B. der Einsatz eines kupferhältigen Spritzmittels gegen die Kräuselkrankheit des Pfirsichs oder die Austriebsspritzung bei Obstbäumen und Beerenobst mit ungiftigen Mitteln auf Paraffinölbasis, sind jetzt besonders sinnvoll und können auch in Eigenregie durchgeführt werden. Bei der Verwendung von chemischen Substanzen sollten Sie sich genauestens über deren Anwendungsvorschriften und Einsatzbereiche informieren, oder sich an unser Fachpersonal wenden.
- Himbeeren, welche an den Vorjahrestrieben Früchte getragen haben, sollten im Sommer (nach der Ernte) an der Basis ausgeschnitten werden. Entfernen Sie die alten, abgeernteten, die schwächeren und zu dicht stehenden (Abstand ca. 10-15cm) Himbeerruten. Bei den auf einjährigen Trieben tragenden Sorten sollten Sie erst Ende November alle Triebe bodeneben abschneiden.
- Bei Stachel- und Johannisbeeren sollten im Herbst nach erfolgter Ernte vierjährige oder ältere, sowie kümmerliche Triebe bodengleich abgeschnitten werden. (es genügt wenn ca. 10-15 Triebe belassen werden).
- Um bei Obstbäumen am Stamm hochkletternden Schädlingen den Weg zu versperren hat sich das Anbringen von Leimringen bewährt.
Rosen
Auch der Rosenschnitt als Garant für gesundes Wachstum und schöne Blütenbildung ist sehr wichtig und je nach Art auch sehr unterschiedlich. Unsere geschulten Landschaftsgärtner stehen Ihnen auch dabei gerne zur Seite!
- Generell sind Wildtriebe, kranke und dürre Äste zu entfernen. Der Schnitt sollte immer rund 5mm über einem Knospenansatz erfolgen.
- Neben dem Frühjahresschnitt, wo bei Edel-, Stamm-, Zwerg und Beetrosen die älteren Triebe so tief wie möglich zu entfernen sind und nur 3-4 grüne Triebe eingekürzt stehen bleiben (20-40 cm hoch), wird durch ein regelmäßiges Wegschneiden der verblühten Rosenblüten im Sommer die Blühfreudigkeit stark angeregt. Diese Rosenarten werden im Spätherbst vor dem Anhäufeln mit Torf, Laub, oder lockerer Erde (ca. 15 cm dick) bzw. dem Abdecken mit Reisig noch um die Hälfte eingekürzt.
- Strauchrosen werden nur falls sie zu groß geworden sind zurückgeschnitten. Ansonsten genügt das Entfernen des toten Holzes und im Winter das Bedecken mit Reisig.
- Dasselbe gilt auch für Kletterrosen, nur dass hierbei auch noch das feine Astwerk im Frühjahr entfernt wird.
- Bei Spalierrosen bleiben die unverzweigten Jungtriebe erhalten und werden im Frühjahr waagrecht gebunden. Als Schutz gegen die Wintersonne hat sich ein Abdecken mit Tannenzweigen bestens bewährt.
- Um Hochstammrosen gegen die Winterkälte zu schützen, können Sie entweder die etwas zurückgeschnittene Krone vorsichtig soweit umbiegen, dass man diese mit Erde bedecken kann, oder ein dickes Winterschutzvlies über die Krone stülpen.
- Wild- und Bodendeckerrosen brauchen am wenigsten Pflege und vertragen sogar den jährlichen Schnitt mit der Heckenschere.
- Durch den häufigen Rückschnitt und die reiche Blütenbildung brauchen Rosen auch eine ausgeglichene Nährstoffnachlieferung. Bei uns erhalten Sie einen geeigneten Langzeitdünger mit Spurenelementen den Sie einmal im Frühjahr und einmal im Sommer (bis Anfang August) anwenden sollten.
- In den Sommermonaten kann es erforderlich sein, die Rosen mit einem Schlauch oder einer Gießkanne zu bewässern. Bitte gießen Sie nicht auf die Blätter und nur soviel, dass es vom Boden ohne stauende Nässe gleich aufgenommen werden kann.
Stauden- und Gräserbeete
- So vielgestaltig und farbenprächtig sich Staudenbeete präsentieren, so unterschiedlich können auch die Ansprüche der einzelnen Pflanzen sein. Grundsätzlich kann man jedoch feststellen, dass Stauden im Vergleich zu den verholzenden Pflanzen etwas mehr an Pflege bedürfen.
- Sie sollten 2-3 x jährlich einen geeigneten Langzeitdünger aufbringen (Achtung - nicht auf die Blätter streuen !), in den trockenen Sommermonaten auf eine ausreichende Wasserversorgung achten und bei Bedarf sind die Pflanzen vor ungebetenen Gästen wie Wühlmäusen und Schnecken zu schützen. (Geeignete Produkte dafür finden Sie auch in unseren Gartendesigncenter)
- Bei höheren Stauden kann auch ein „Aufstäben“ (anbinden an einen dünnen Stab) erforderlich sein. Abgestorbene Pflanzenteile und vertrocknete Blütenstände können jederzeit entfernt werden, jedoch sollte man die Stauden aber nach der Blüte noch „einziehen“ lassen (d.h. saftige Blätter, wenn nicht störend, belassen !).
- Eine vorsichtige Bodenlockerung und die Entfernung von unerwünschtem Aufwuchs lassen die von uns angelegten Staudenbeete zum Blickfang in Ihrem Garten werden.
- Wenn höhere Ziergräser in Ihrem Garten wachsen, sollten Sie diese vor dem Winter zusammenbinden und erst im Frühjahr abschneiden. So haben Sie nicht nur in den Wintermonaten einen attraktiven Blattschmuck sondern auch die Gewissheit, dass diese im Frühjahr wieder kräftig durchtreiben.
- Bei immergrünen Stauden und Gräsern sollte kein Schnitt durchgeführt, sondern nur die abgestorbenen Pflanzenteile entfernt werden.
Hydrokulturen:
- Wenn der Wasserstandsanzeiger auf Minimum steht, sind die Gefäße wieder bis Optimum ,bei raschem Verbrauch oder längerer Abwesenheit bis auf Maximum aufzufüllen
- Zugluft und Kälteschocks (beim Lüften im Winter) meiden, die meisten Pflanzen benötigen eine Temperatur von 17°C bis 23°C
- Der Spezialdünger ist entsprechend seiner Gebrauchseinweisung beizugeben, wobei 2 x jährlich die gesamte Nährlösung abgesaugt werden sollte
- Welke und abgestorbene Blätter und Pflanzenteile sollten entfernt werden, falls erforderlich sind Pflanzenteile auch aufzubinden bzw. zurückzuschneiden.
- Trockene Raumluft (Blätter mit Wasser besprühen) und Dämpfe von Putzmittel oder Lacken können zur Spitzeneintrocknung oder Blattverlust führen.
- In seltenen Fällen kann auch der Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln erforderlich sein, wobei Sie sich gerade für den Innenbereich von unseren Gärtnern entsprechend beraten lassen sollten.
Kiesbeete und Quellsteine
- Von uns angelegte Kiesbeete brauchen nur sehr wenig Pflege. Es gilt hauptsächlich darauf zu achten, dass nicht zuviel Laub, Rasenschnitt oder abgestorbene Pflanzenteile auf der Kiesfläche länger liegen bleiben und verrotten. Am Einfachsten entfernt man diese mit einem Laubsauger oder weichen Besen.
- Befinden sich Pflanzen in der Kiesfläche ist auf ausreichende Bewässerung in den Sommermonaten zu achten. Da viele Bereiche mit speziellen Durchwurzlungsschutzfolien abgedeckt werden, sollten auch die Feuchtigkeitsverhältnisse darunter in Teilbereichen kontrolliert werden.
- Obwohl viele Quellsteinanlagen auch ohne besondere Maßnahmen den Winter unbeschadet überstehen, empfehlen wir diese z.B. mit einem Winterschutzvlies abzudecken und die Pumpen in einem frostfreien, trockenen Raum zu überwintern. Nach Ende der Frostperiode können Sie Ihre Quellsteinanlage wieder in Betrieb nehmen.
- Speziell in den heißeren Sommermonaten ist es notwendig durch die höhere Verdunstung den Wasserstand im Becken regelmäßig zu kontrollieren und ggf. Wasser nachzufüllen. Durch die Zugabe von etwas Chlor oder besser von einem biologischen Algenmittel (in unserem Gartendesign-Center erhältlich) wird eine eventuelle Anlagerung von Grünalgen vermieden.
Teichanlagen und Wasserläufe
- Im Gegensatz zu Poolanlagen benötigen die von uns errichteten Schwimmteiche sehr wenig Pflege. Sie sollten nur nach Bedarf den Filterkorb der Oberflächenabsaugung entleeren, abgestorbene Pflanzenteile entfernen und je nach Anspruch 1-2 mal pro Jahr die Folie des Teichgrundes absaugen. Dazu kehren Sie mit einem sehr weichen Besen über die Steine der Randbereiche zur Teichmitte hin und lassen die aufgewirbelten Feinteile über Nacht am Boden absetzten. 1-2 Tage später stecken Sie den optional bei uns erhältlichen Bürstenkopf mit Schlauch einfach an die Oberflächenabsaugung an, stellen das Auslassventil im vorinstallierten Schacht um und sind in kurzer Zeit auch schon wieder mit der Schwimmteichreinigung fertig. Bitte vergessen Sie nicht, danach wieder das Ventil in die Ausgangsposition zu stellen! In der Frostperiode sollten Sie außerdem die Pumpenanlage mit dem Entwässerungsventil entleeren und die Pumpe an einem frostfreien Ort überwintern. (im wassergefüllten Eimer empfohlen)
- Gründsätzlich ist bei allen geschlossenen Teichsystemen darauf zu achten, dass Nährstoffeinträge so weit wie möglich vermieden werden. So sollten vor allem die im Herbst hineinfallenden Blätter, sofern sie nicht von der Oberflächenabsaugung erfasst werden mit eine Kescher entfernt werden. Auch die beim empfohlenen Rückschnitt der Wasserpflanzen anfallende Biomasse ist außerhalb des Teiches zu verwerten. (Hinweis: die Uferbepflanzung kann einfach oberhalb der sich im Winter bildenden Eisdecke abgeschnitten werden - achten Sie auf die Trägfähigkeit der Eisdecke !)
- Bei kleineren Teichen ohne adaptierbare Oberflächenabsaugung benötigt man eine eigene Pumpe mit integriertem Bürstenkopf und zusätzlicher Schlauchleitung. Falls Sie sich diese nicht extra anschaffen möchten übernehmen wir auch gerne für Sie die Teichreinigung.
- Für Detailfragen stehen Ihnen unsere Teich-Experten im Gartendesign-Center gerne zur Verfügung !
Die richtige Bewässerung
Ob sich Ihre Bäume, Sträucher, Stauden- und Rasenflächen schön und gesund entwickeln können, ist sehr wesentlich von einer bedarfsgerechten Wasserversorgung abhängig. Denn nur mit genügend Wasser und Sauerstoff und damit verbunden auch mit ausreichend Nährstoffen können Ihre Pflanzen gut anwachsen und prächtig gedeihen.
Obwohl es viele Gartenbesitzer schon im Gefühl haben oder durch genaue Beobachtung ermitteln können, wie viel Wasser die jeweiligen Pflanzen oder der Rasen benötigen, haben wir Ihnen nachfolgend noch einige nützliche Hinweise zusammengestellt. Diese sollen Ihnen Anhaltspunkte für die richtige Bewässerung geben, können aber aufgrund der unterschiedlichen Standortsituationen und Ansprüchen der Pflanzen Ihre Beobachtungen und individuellen Erfahrungen nicht ersetzen.
- Grundsätzlich ist ein ausgewogenes Luft-Sauerstoffverhältnis im Boden wichtig, d.h. der Boden soll nicht längerfristig austrocknen – jedoch soll sich auch nicht das Wasser stauen. Die Pflanzen bekommen zuwenig Sauerstoff bzw. können im Extremfall die Wurzeln verfaulen. Diese für die meisten Pflanzen günstige mittlere Bodenfeuchte bezeichnet man als „erdfeucht“.
- bei trockenheits- und feuchteliebenden Pflanzen ist entsprechend mehr oder weniger zu gießen.
- bei durchlässigen Sandböden ist öfter zu gießen als bei den besser wasserspeichernden Lehmböden
- bei lehmigen Böden jedoch ist es oftmals erforderlich in Etappen zu gießen, da das Wasser länger braucht um vom Boden aufgenommen zu werden.
- meistens ist ein ausgiebiges Gießen mit mehrtägigem Abstand dem oftmaligen Gießen in sehr kleinen Mengen vorzuziehen, da der Boden zwischen den Gießvorgängen auch etwas auftrocknen soll
- bei steigender Temperatur, geringerer Luftfeuchtigkeit und zunehmendem Wind wird der Wasserbedarf höher
- neugepflanzte Bäume und Sträucher sollten gleich nach der Pflanzung sehr kräftig gegossen werden. (= „eingießen“ )
- wenn möglich sollte morgens oder abends gegossen werden, da bei praller Sonne in den Mittagstunden viel Wasser verdunstet und Wassertropfen auf den Blättern zu Verbrennungen führen können
- ist man sich nicht sicher, ob das Wasser nur den Boden an der Oberfläche befeuchtet hat oder auch schon in den wichtigen Hauptwurzelbereich eingesickert ist, sollte man die Bodenfeuchte durch ein vorsichtiges Nachgraben mit einer kleinen Gartenschaufel kontrollieren. Dieses Graben von kleinen Kontrolllöchern und dem damit verbundenen händischen Fühlen der Bodenfeuchte im Wurzelbereich, ist besonders für Gartenbesitzer mit weniger Gartenerfahrung die wirksamste Methode um das richtige Maß für die benötigte Wassermenge zu finden.
- immergrüne Pflanzen sollten bei Trockenheit vor dem ersten Frost noch einmal kräftig gegossen werden damit es zu keinen Trockenschäden in der Winterperiode kommt
- bei Topfpflanzen gilt es besonders die immergrünen Pflanzen (da diese am Meisten verdunsten) vor dem Austrocknen zu schützen. Auch hier gilt wieder je wärmer der Überwinterungsstandort ist desto mehr muss gegossen werden. Beachten Sie bitte, dass gefrierendes Wasser durch dessen Ausdehnung auch bei winterharten Töpfen zu Schäden führen kann!
- bei neu angelegten Rasenflächen ist es besonders wichtig, dass sobald der Rasensamen einmal nass geworden ist und somit der Keimprozess begonnen hat, diese bis zum vollständigen Anwachsen der Gräser nicht mehr austrocknen. Danach ist nur bei längeren Trockenperioden wieder bedarfsgerecht zu gießen. Auch hier gilt es lieber weniger oft und dafür intensiver zu bewässern.
- Fertigrasenflächen sollten unmittelbar nach der Verlegung sehr kräftig eingegossen werden und besonders in den ersten beiden Wochen der Anwurzlungsphase feucht gehalten werden.
- bei Verwendung von Beregnungs- und Bewässerungssystemen sollten Sie sich unbedingt von deren bedarfsgerechte Wasserverteilung überzeugen. In vielen Fällen kommt das Wasser nicht an die benötigten Stellen (wird z.B. durch Hindernisse oder Blätter abgehalten) oder es kommt in einer ungeeigneten Menge (z.B. Überschneidungen von Beregnern , Windeinfluss usw.) auf die Flächen und führt dadurch zur Schädigung der Pflanzen und Rasengräser. Wenn Sie die Pflanzenbewässerung automatisch steuern wollen, ist es wichtig, dass ein auf die Bodenverhältnisse, Pflanzenarten und Standortbedingungen abgestimmtes System fachkundig verlegt und mind. 1 x jährlich gewartet wird. Unsere erfahrenen Landschaftsgärtner unterstützen Sie dabei natürlich gerne !
